Wie fährt man einen Riesenschlitten vom Bayerischen Wald oder dem Harz nach München oder Bielefeld? Nein, natürlich nicht mit vorgespannten Pferden oder Huskies ;-). Eigens gemietete Transporter genügten für kleinere und mittelgroße Schlitten, ein richtig großer LKW wurde jedoch für die größeren Stücke benötigt. Was für eine Logistik dafür nötig war, kann man sich vorstellen. Und da der Kauf der Schlittenträume schon viel Geld verschlang, und bei der Restauration nur die edelsten Materialien verwandt wurden, musste oftmals mit Muskelkraft und Aufwand gearbeitet werden.
In ihrem neuen Zuhause angekommen, wurden die guten alten Stücke erst einmal vorsichtig und sorgfältig gereinigt, manches Mal, wie auf diesem Bild, mussten erst einmal die unliebsamen „Bewohner“ der Schlitten vertrieben werden.

Diese groben Aufgaben übernahm mein Vater fast immer selbst. Einerseits wollte er diese Arbeit niemand anderem zumuten. Andererseits vermute ich, dass er damit eine enge persönliche Beziehung zu jedem Stück aufbauen konnte. Und diese enge persönliche Beziehung hat er zu jedem seiner Sammlerstücke.
Was es mit dem „Schlittentrupp“ auf sich hat und wie aufwändig die weitere Restaurierung war, erfahrt Ihr bald.
Bis dahin, passt auf Euch auf,
Eure Stephanie